Aktuelle Ausgabe

Das aktuelle Heft 18/2017 vom 15.09.2017 beinhaltet u.a. diese Themen:

  • Was machen die Lebensversicherer mit dem Geld ihrer Kunden? Die Top 12-Lebensversicherer im Vergleich (Weinmann-Analyse)

  • D&O-Versicherung: Die Rechte des Unternehmens bei Untätigkeit des versicherten Managers

Inhaltsverzeichnis des aktuellen Heftes

Das nächste Heft 19/2017 (Schwerpunkt: Krankenversicherung - PKV-Jahresreport) erscheint am 02.10.2017.

Lesetips aus dem aktuellen Heft-Nr. 18/2017:

Digitalisierung in der Assekuranz – Nicht alle Wege führen nach Rom

Versicherungen beschäftigen sich intensiv mit Digitalisierungsinitiativen, dem Aufbau neuer Einheiten und digitalen Innovationslaboren. Es fehlt jedoch häufig an einem klaren Plan und einer ganzheitlichen Digitalisierungsstrategie, weshalb Bemühungen viel zu oft in einem zusammenhangslosen Mischmasch enden: Prozesse sind nicht durchgehend definiert, Kanäle werden nicht integriert. Vielmehr verschlingt punktueller Aktionismus enorme Ressourcen, ohne dass der Mehrwert für Kunde und Unternehmen frühzeitig quantifiziert wird. Daher spiegeln sich die digitalen Bemühungen der Versicherungen nicht angemessen im Umsatz wider, geschweige denn im Endergebnis.

Digitalisierung ist kein neues Thema in der Assekuranz - Onlinekanäle werden teilweise schon seit Jahrzehnten für Vertrieb und Kommunikation eingesetzt. In den letzten Jahren haben Aggregatoren insbesondere den britischen Versicherungsmarkt umgekrempelt und damit für neue Dynamiken in Europa und den USA gesorgt. Nichtsdestotrotz brauchen Veränderungen in der Assekuranz mehr Zeit, als es in vielen anderen Industrien der Fall ist und das gilt auch für die Digitalisierung...

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Zielrente: Garantie durch die Hintertür

Lange hatte die Versicherungsbranche gegen das Garantieverbot im Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) lobbyiert. Vergeblich – wie es schien. Aber nun sieht es so aus, als ginge da doch noch etwas. „Keine Garantie ist nicht ganz eindeutig“, sagt beispielsweise Dr. Michael Karst, Director Legal/Tax/Accounting bei Willis Towers Watson. Schließlich seien Rückdeckungsversicherungen erlaubt und: „Darüber ist es möglich, in Garantien hineinzukommen“, so der Experte kürzlich auf einer Euroforum-Tagung in Köln. Arbeitsrechtlerin Margret Kisters-Kölkes wies zudem darauf hin, dass nach der Definition des BRSG zwar keine Garantie und somit keine Mindestrente gefordert werde. „Aber meines Erachtens sagt der Arbeitgeber eine Versorgungsleistung zu und das ist nicht nur eine reine Beitragszusage.“

Ob die Rückdeckungsversicherung insofern zum Sicherheitsstandard mutieren wird, muss die Praxis zeigen. Dumm nur, dass jede zusätzliche Vertragskonstruktion zusätzliche Kosten verursacht. Ein Experte, der nicht genannt werden möchte, sprach am Rande der Tagung gar von doppelter Kostenbelastung – und das nur, weil der Gesetzgeber partout keine Garantien zulassen wollte. Was jetzt aber offenbar durch die Hintertür doch möglich ist. Da drängt sich die Frage auf, ob die Erfinder der Zielrente, also der reinen Beitragszusage ohne Mindestleistung (Garantie), diese Hintertür der Assekuranz bewusst oder aus politischem Versehen offen gelassen haben...

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